Effizienz bis unters Dach


Tauscher ist Energieeffizientprofinewsbild

Links: Jürgen Strunz, zuständig für Mechanik, Netzwerkadministration und Qualitätssicherung in der Firma Tauscher, posiert für das Cover der profi.news

 


Die Tauscher Transformatorenfabrik legt großen Wert auf Effizienz - bei den eigenen Produkten und der Immobilie.profinewsbild2

Technisches Verständnis und Engagement helfen Unternehmen in puncto Energieeffizienz viel zu erreichen. Eine Energieberatung durch Experten deckt aber immer noch weitere Potenziale für einen optimierten Energieeinsatz auf. Das erfuhr auch Heinz-Herbert Berger, Geschäftsführer der Tauscher Transformatorenfabrik GmbH. Als das Unternehmen, das 0,1 Voltampere bis 250 Kilovoltampere starke Transformatoren produziert, ein neues Gebäude bezog, investierte Berger von der Dämmung bis zur Heiztechnik in eine energieeffiziente Ausstattung und erreichte so den EnEV-Standard 2007. Die Wände des rund 30 Jahre alten Gebäudes wurden mit 15 Zentimeter dicker Steinwolle isoliert. Das gleiche Material dichtet auch das Dach von innen ab. Zwei Blockheizkraftwerke mit jeweils 18 Kilowatt Leistung sorgen für Strom und Wärme, im Winter deckt ein kleiner Ölheizkessel die Spitzenlast ab.
Auch über die Beleuchtung dachte Berger nach: Nicht immer wird überall im 4.000 Quadratmeter großen Werk gearbeitet. Mit einer neuen Schaltung kann das Licht jetzt auch für einzelne Abschnitte gesteuert werden. Bei ausreichendem Tageslicht helfen Lichtsensoren dabei, die Beleuchtung zu dimmen oder ganz auszuschalten. Bei ihrem kostenlosen EnergieCheck, den Tauscher bei der Verlosung in der profi.news gewann, spürten der Energieberater Alexander Debera und Josef Zenger von E.ON Bayern Vertrieb dennoch weitere Energiesparmöglichkeiten auf. So bei den Trockenöfen, in denen nachts Transformatoren trocknen: Werden diese nicht durch Arbeiter, sondern erst nach 18 Uhr durch Zeitschaltuhren eingeschaltet, erreichen sie noch immer rechtzeitig die Arbeitstemperatur, heizen aber in der Niedertarifzone. So spart jeder Ofen 600 Euro im Jahr. Ebenso sollten die Untertisch Warmwasserspeicher, die Brauchwarmwasser selber bereitstellen, nach Feierabend mit Zeitschaltuhren ausgeschaltet werden.
Weitere 200 Euro pro Jahr können gespart werden, wenn die zwölf Rechner und Monitore abends durch eine abschaltbare Steckdosenleiste vom Netz genommen werden, denn im Stand-by verbraucht ein PC mit Monitor noch rund 20 Watt. Außerdem empfahlen Alexander Debera und Josef Zenger LED-Leuchtstoffmittel, die bei anfallenden Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten eingeführt werden können. Diese brauchen keine Starter oder Vorschaltgeräte und sparen so fünf Prozent gegenüber herkömmlichen Energiespar-Leuchtstofflampen. Ebenfalls kostensenkend: Die lange Betriebsdauer von ca. 50.000 Stunden. Ratsam ist auch die Wärmedämmung von Rohrtleitungen und Armaturen des Heizverteilsystems. Gemäß der EnEV 2009 besteht dafür ohnehin eine Nachrüstverpflichtung in unbeheizten Räumen bis zum 1.Januar 2012.


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