Freyunger CSU besichtigt die Firma Tauscher


Der Betrieb liefert von Freyung aus täglich rund 1000 Transformatoren in die ganze Welt. Unternehmen will Bereiche nach Neureut auslagern - Umsatzrekord im letzten Jahr.


Freyung. Im Rahmen ihrer regelmäßigen Betriebsbesuche hat die Freyunger CSU die Firma Tauscher in Aigenstadl besichtigt. Der Geschäftsführer Heinz Berger führte die Gäste.
Mit dabei war auch CSU-Kreisvorsitzender Johann Blöchinger. Die Firma Tauscher Transformatorenfabrik unter der Führung des Geschäftsführers Heinz Berger und seiner Gattin fertigt pro Tag rund 1000 Transformatoren für Medizin-, Steuerungs-, Automatisierungs- und Audiotechnik sowie für die zukunftsträchtige Solartechnik und andere Bereiche. Diese Produkte der Hochtechnologie werden überwiegend in Deutschland, der EU, aber auch bis in die Vereinigten Staaten und nach Australien vertrieben. Die Firma beschäftigt in Freyung zur Zeit 35 und in Tschechien 75 Mitarbeiter. In Zukunft will man aufgrund der guten Auftragslage weitere Leute einstellen.
Die hohen Ansprüche der Kunden und die je nach Kundenwunsch individuell gefertigten Transformatoren forderten von der Firma ständig neue Innovationen und Investitionen, berichtete Heinz Berger. Deshalb habe die Firma in den letzten zwei Jahren über 1,4 Millionen Mark in neue Maschinen und neue Software investiert. Mit modernster Software in der Qualitätsprüfung garantiere das Unternehmen aus Aigenstadl seinen Kunden maximale Leistungsfähigkeit und Sicherheit ihrer Produkte. Im letzten Jahr erzielte das Unternehmen dann auch bisher unerreichte Höhen im Absatz und Umsatz.
Um die Wünsche der Kunden weiter zu erfüllen und notwendige neue Maschinen unterbringen zu können, will Geschäftsführer Berger ein neues Gebäude in Neureut kaufen. Zuerst geplant als Lager soll es später aber auch für eine automatisierte Fertigung genutzt werden. Das bisherige Firmengebäude (die alte Schule) soll weiter in Betrieb bleiben, bietet aber keinen Platz mehr für weitere Einrichtungen. Den Ängsten der Anwohner wegen Lärm und anderer Immissionen entgegnet der Geschäftsführer, dass nur wenige LKW zu hören wären, sicher aber kein Produktionslärm.
Die CSU-Gäste konnten sich davon selber bei einer Produktionsvorführung überzeugen. Heinz Berger bekennt sich auch ausdrücklich zum Standort Freyung, die Mitarbeiter seien sehr motiviert, professionell und identifizieren sich mit dem Unternehmen. Besonders in der Weihnachtszeit hätten die Mitarbeiter noch dafür gesorgt, dass alle Aufträge bis zum letzten Tag des Jahres fertig ausgeliefert werden konnten. Ortsvorsitzender Josef Brodinger dankte Heinz Berger für die Treue zur Stadt und sprach sich gleichzeitig für den neuen Zweigstandort in Neureut aus.
Bei dem anschließenden Essen im Passauer Hof standen dann vielfältige Gespräche über aktuelle politische Themen an, zum Beispiel die Stimmkreisreform oder den Ausbau der Freyunger Kaserne. Der CSU-Ortsverband will mit weiteren Besuchen das gute Verhältnis zwischen der Stadt und ihrer Wirtschaft bezeugen.


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